Kategoriearchive: Bibliotopia

Bücher sind Freunde, keine Produkte

Wenn ein Buch einen Leser oder eine Leserin für sich einnehmen will, muss es sich mit einer Menge Konkurrenz herumschlagen – nicht einmal in erster Linie, wie Amelia Beamer in diesem Artikel (über das kostenlose Verfügbarmachen eigener Werke) schreibt, in Form von anderen Autoren, sondern weil es sich gegen sämtliche Interessen, Ablenkungen, Beschäftigungen der Leser

Lesenswertes am Sonntag (2)

Nachdem ich mir letztens interessantere E-Book-Visionen gewünscht habe, bin ich inzwischen ein Stück weit in die “interactive fiction” eingestiegen und habe mir angeschaut, was es da an neueren Sachen gibt (und ob das Ganze seit MUDs und Co. weitergekommen ist). Ich bin tatsächlich auf sehr interessante Texte gestoßen, die aus ihrer Interaktivität eine Menge herausholen

Wie Bücher, nur anders

Es wird immer wieder viel über E-Books geredet und gestritten (auch im bp-Forum), aber ich vermisse neben Piraterie, DRM, Diskussionen über die Distribution und alle anderen Rahmenbedingungen eine Auseinandersetzung mit der Frage, inwiefern das Format selbst aufs Lesen und auf die Inhalte wirken kann.
Ein Hinweis darauf sind die Leute, denen das Lesen mit einem Reader

Die Nicht-Erfassbarkeit von Büchern

Wir streamen unsere Filme, und unsere Musik haben wir eigentlich nicht mehr zum Anfassen im Haus, oft nicht mal mehr als Datei. Kunstaktionen finden in Windeseile ein riesiges virtuelles Publikum, Webcomics bauen dynamische Communities auf, über Filmtrailer und neue PC-Spiele redet das halbe Internet.
Aber wo geht es mit dem geschriebenen Wort nun hin, nachdem es